Edelmetalle

Gold:

Die in der Schmuckherstellung üblichen Goldlegierungen gehören dem Dreistoffsystem Gold/Silber/Kupfer an. Bis ins 19. Jahrhundert war es in Europa verboten Gold mit anderen Metallen zu legieren. Dies und die Gegebenheit, dass diese drei Metalle auch in der Natur miteinander vorkommen, ist der Grund dafür, dass das Dreistoffsystem Gold/Silber/Kupfer für die klassichen Schmucklegierungen verwendet werden. Aus diesem Grund verwenden wir natürlich ebenso das klassische Gold in der Fertigung unserer Mokume Gane Trauringe. Farblich ergeben sich bei der Legierung Töne von sattgelb, wie z.B. bei den Mokume Gane Trauringen Abura, über hellgrün und lachsrosa zu silberweiß. Durch den Zusatz weiterer Metalle werden die Eigenschaften der Legierungen je nach Anforderung beeinflusst. Feingehalt der Legierungen: In Deutschland darf Schmuck und Gerät in jedem Goldfeingehalt legiert und angeboten werden. Die Stempelung des Feingehaltes ist nicht zwingend vorgeschrieben. Im Fall der Stempelung sind jedoch die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Nur mittels Labor lässt sich der exakte Feingehalt von Edelmetallen bestimmen. Im Alltag dient zur annähernden Bestimmung des Feingehaltes die Stichprobe.In 1000 Teilen des Gesamtgewichtes, also in Promille wird der Feingehalt einer Gold-Legierung angegeben. Andere Maße, wie z.B. Lot und Karat waren vor 1880 gebräuchlich. Der Feingehalt kann in Schmuck oder Gerät eingeprägt werden. Durch Gravur eingebrachte Feingehaltsangaben sind unzulässig. In der Regel sind bei der Schmuckherstellung durch Goldschmiede Feingehalte von 585 bis 999 üblich. Bei der Indusriellen Fertigung reicht die Spanne in der regel von 333 bis 750.

 

Silber:

Früher wurde Silber vor allem für die Herstellung von Silbermünzen verwendet, welche als Zahlungsmittel dienten. Bis 1871 waren in Deutschland Silbermünzen, oder auch Taler genannt, das herrschende Zahlungsmittel. Diese Währung war durch Silbervorräte gedeckt. Danach wurde dieser so genannte Silberstandard vom Goldstandard abgelöst. Durch die geringe Reaktivität und die hohe Wertbeständigkeit kamen diese Edelmetalle als Zahlungsmittel in Frage. Heute spielen Silbermünzen lediglich als Gedenk- und Sondermünzen eine Rolle. Des weiteren spielt  Silber neben Gold und Edelsteinen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Schmuckstücken. Auch für erlesene Essbestecke sowie Tafelsilber und kirchliche Geräte wird und wurde Silber seit Jahrhunderten verwendet. Dabei lässt sich Silber mit vielen Metallen legieren. Gold, Kupfer und Palladium gehören zu den am Besten mit Silber legierbaren Edelmetallen. Dabei kennt man die gebräuchlichsten Legierungen von 800, 835, 925 und 935 Silber. Das 925 Silber wird dabei nach der britischen Währung Pfund Sterling Silber als Sterlingsilber bezeichnet. Diese ist die wichtigste Legierung und wird für Schmuck, Korpusware und Essbestecke verwendet. Neusilber ist kein Silber, sondern eine unedle Metalllegierung aus Kupfer, Nickel und Zink, welche optisch Ähnlichkeit mit Silber hat. Für die Herstellung unserer Trauringe in Mokume Gane Technik verwenden wir grundsätzlich 925er Sterlingsilber. Dieses bietet den schönsten Kontrast zu den anderen Edelmetallen. Insbesondere in den weißen Farbtönen ist Silber neben Palladium das schönste und zugleich wichtigste Edelmetall. Gerade diese beiden bilden einen wundervollen Kontrast. Am schönsten zu sehen ist dies an den Mokume Gane Trauringen Iroko.

Platin:

Der britische Forscher Sir William Matthew Flinders Petrie entdeckte 1895 in alt ägyptischem Schmuck kleine Mengen von Platin. Aus diesem Grund muss man davon ausgehen, dass Platin erstmals ungefähr 3000 vor Christus Verwendung fand. Heute wird metallisches Platin praktisch nicht mehr abgebaut. Bergwerke gibt es nur in Südafrika. Bei der Buntmetallerzeugung wie, z.B. Kupfer und Nickel, fallen die Platinmetalle als Nebenprodukt der Nickelraffination an. Man kennt fünf Nebenmetalle in der Platingruppe. Rhodium, Osmium, Iridium, Palladium und Ruthenium. Diese Nebenmetalle sind Platin so ähnlich, dass diese bei der Reingewinnung anfangs große Schwierigkeiten bereiteten. Platin ist ein korrosionsbeständiges, weiches und schmiedbares Edelmetall. Zur Herstellung hochwertiger Trauringe eignet es sich außerdem wegen seiner hohen Anlaufbeständigkeit, Haltbarkeit und seiner Seltenheit. Wir verarbeiten Platin sowohl in z.B. den Mokume Gane Trauringen Seraya, als auch bei unseren Sternzeichen Ringen, wie z.B. dem Sternzeichen Trauring Stier.

Palladium:

1803 von William Hyde Wollaston entdeckt, nannte er es nach dem Asteroiden Pallas. Er fand es in südafrikanischem Platinerz in Proben, die durch auflösen in Königswasser enstanden. Das metallische Palladium sowie palladiumhaltige Legierungen stammen aus dem Ural, Nord- und Südamerika, Äthiopien und Australien. Dort sind diese jedoch ausgebeutet, werden jedoch noch aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. 40% davon stammen aus russischen Lagerstätten.Palladium reagiert, im Gegensatz zu z.B. Silber, nicht mit Sauerstoff, das heißt es läuft nicht an. Wird Palladium kalt verformt, so wie z.B. bei der Herstellung von Mokume Gane Trauringen und Schmuckstücken, steigt seine Festigkeit sowie die Härte sehr schnell an und wird dabei deutlich härter als Platin.Palladium ist viel reaktiver als das verwandte Element Platin, gehört jedoch trotzdem zu den Edelmetallen. Es löst sich in Salpetersäure auf. In Salzsäure mit Luftzutritt löst es sich langsam auf. Palladium ist im Edelmetallcharakter mit dem periodensystemisch benachbarten Silber vergleichbar. So zeigt es sich in vielen Säuren als das edlere Metall. In Salzsäure allerdings als das Unedlere.

Rhodium:

1803 wurde Rhodium von William Hyde Wollaston in einem südamerikanischen Stück Platinerz entdeckt.  Der Name Rhodium wurde von ihm nach dem griechischen rhodeos (rosenrot) ausgewählt, da viele Verbindungen mit Rhodium diese Färbung zeigten. Nachfolgend wurde das neue Metall 1820 als Spitzen von Schreibfedern in einer Rhodium-Zinn Legierung verwendet. Rhodium ist eines der seltensten nicht radioaktiven Metalle in der Erdkruste. Es kommt in Goodnews Bay in Alaska und in Stillwater, Montana vor. Unter anderem kommt es zusammen mit Platin und Gold in deren Erzen vor. Die Rhodiumgewinnung ist wie allgemein die Gewinnung der Platinmetalle extrem aufwendig. Diese lassen sich aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit nur sehr schwer voneinander extrahieren. Neben dem wichtigsten Anwendungsbereich, der Katalysatorherstellung, wird Rhodium in der Schmuckindustrie zur Veredelung von Oberflächen eingesetzt. Hier übernimmt es die Aufgabe eines Anlaufschutzes vor allem bei Silber und Weißgoldlegierungen.

Iridium:

1803 wurde Iridium in London von Smithson Tennant gemeinsam mit Osmium entdeckt. Beide Metalle fanden sich schwarzen Rückständen nach der Auflösung von Rohplatin mittels Königswasser. Seine Farbenvielfalt verlieh Iridium seinen Namen. Aufgrund großer Härte und Spröde kann Iridium nur sehr schwer bearbeitet werden. Metallen, denen es an Härte und Sprödigkeit fehlt, werden oft mit Iridium legiert. Neben Legierungen für den Maschinenbau, Medizin und für Präzisionsmessungen,  wird es auch in Legierungen der Schmuckindustrie verwendet. Schmuckstücke die starken Beanspruchungen ausgesetzt sind werden z.B. in einer Platin-Iridium Legierung hergestellt. (Mechaniken und Federn, Trauringe)

Rotgold:

Rotgold ist eine Goldlegierung, bestehend aus Feingold, Kupfer und gegebenenfalls etwas Silber, um die mechanische Verarbeitbarkeit zu verbessern. Der relativ hohe Kupferanteil, der deutlich über dem des Silbers liegt, ist für die namensgebende „rote“ Färbung und Härte des Materials verantwortlich. Der Farbton ist kupferähnlich. Wundervoll eignet sich das Rotgold als sehr kontrastreiches Material im Verhältnis zu Silber oder Palladium, in der Herstellung hangeschmiedeter Mokume Gane Trauringe. Regional sind bestimmte Goldfarbtönungen beliebt; so akzeptiert der Osten und Süden Europas doch eher die dunkleren und farbstarken rötlicheren Goldlegierungen. Umgangssprachlich wurde Rotgold in der DDR auch als Russengold bezeichnet; teilweise ist in Süddeutschland auch heute noch der Begriff Türkengold gebräuchlich. Anmerkung zum „Russengold“: Dieses Gold hat den ungebräuchlichen Feingehalt von 583 und ist daran sehr gut zu erkennen. Die Färbung ist auch etwas heller als bei heutigem Rotgold.

Weißgold:

Diese fast farblosen Werkstoffe wurden in den Jahren 1912/13 als kostengünstiger und punzierfähiger Platinersatz für Schmuckzwecke in Pforzheim entwickelt und werbewirksam als Weißgold eingeführt. Im frankophonen Sprachraum sind diese Werkstoffe treffender als „or gris“, Graugold bekannt. Ziel war ein gut zu verarbeitendes, anlaufbeständiges Material, in dem farblose Brillanten hervorragend ihre Wirkung zeigen konnten. Bis dato war man auf Silber, das leider nachdunkelt, oder eben Platin und das etwas dunklere und leichtere Palladium angewiesen. Folgerichtig existieren auch vor dieser Zeit keine Schmuckstücke mit Weißgold. Weißgold als Sammelbegriff bezeichnet Goldlegierungen, die durch Beimischung deutlich entfärbender Zusatzmetalle eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben. Als Legierungszusätze werden hauptsächlich das Platinnebenmetall Palladium, (früher sehr häufig) Nickel oder bei niedrigen Goldgehalten Silber verwendet. Die Entfärbung des von Natur aus gelben Goldes tritt kontinuierlich ein und setzt eine gewisse Menge des entfärbenden Zusatzes voraus; der Rest, der dann noch bis zum berechneten Gesamtvolumen fehlt, wird oft aus Kupfer/Silber gestellt.

Grüngold:

Grüngold ist eine grünlichgelbe Goldlegierung ohne Kupferzusatz. Die Farbe entsteht durch Annäherung an das Atomverhältnis Gold:Silber 1:1, was im optimalen Fall einem Goldanteil von 646 entspricht, bei dem der deutlichste Grünton auftritt. Da in diesem Falle der Silberanteil schon über 40 % beträgt, ist der Farbton relativ hell. Bis zu einem Drittel des Silbers lässt sich durch Cadmium ersetzen, was den Grünton intensiviert, die günstigen Anlaufeigenschaften und die Schmelztemperatur allerdings reduziert. Die Legierungen sind sehr weich und wenig farbstark. Grüngold wird selten verwendet, üblicherweise z. B. zur Darstellung von Laubblättern oder ähnlichem.

Gelbgold:

Dabei handelt es sich um eine dem Feingold ähnelnde gelbe Goldlegierung aus Feingold mit Silber und Kupfer. Das Verhältnis beeinflusst die Farbe. Mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich auch die Tiefe des Gelbtons sehr schnell. Üblicherweise ist das Verhältnis der dem Gold zugesetzten Metalle untereinander ca. 1:1; die Tönungen und Farbintensität können stufenlos und beliebig gewählt werden. Die Farbe reicht von hellgelb mit deutlichem Silberanteil bis zu gelborange mit dem umgekehrten Verhältnis zum Kupferzusatz. Gelbgold ist durch ihren hohen Erkennungswert weltweit mit Abstand die beliebteste Goldfarbe.

 

Gold: Die in der Schmuckherstellung üblichen Goldlegierungen gehören dem Dreistoffsystem Gold/Silber/Kupfer an. Bis ins 19. Jahrhundert war es in Europa verboten Gold mit anderen Metallen zu... mehr erfahren »
Fenster schließen
Edelmetalle

Gold:

Die in der Schmuckherstellung üblichen Goldlegierungen gehören dem Dreistoffsystem Gold/Silber/Kupfer an. Bis ins 19. Jahrhundert war es in Europa verboten Gold mit anderen Metallen zu legieren. Dies und die Gegebenheit, dass diese drei Metalle auch in der Natur miteinander vorkommen, ist der Grund dafür, dass das Dreistoffsystem Gold/Silber/Kupfer für die klassichen Schmucklegierungen verwendet werden. Aus diesem Grund verwenden wir natürlich ebenso das klassische Gold in der Fertigung unserer Mokume Gane Trauringe. Farblich ergeben sich bei der Legierung Töne von sattgelb, wie z.B. bei den Mokume Gane Trauringen Abura, über hellgrün und lachsrosa zu silberweiß. Durch den Zusatz weiterer Metalle werden die Eigenschaften der Legierungen je nach Anforderung beeinflusst. Feingehalt der Legierungen: In Deutschland darf Schmuck und Gerät in jedem Goldfeingehalt legiert und angeboten werden. Die Stempelung des Feingehaltes ist nicht zwingend vorgeschrieben. Im Fall der Stempelung sind jedoch die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Nur mittels Labor lässt sich der exakte Feingehalt von Edelmetallen bestimmen. Im Alltag dient zur annähernden Bestimmung des Feingehaltes die Stichprobe.In 1000 Teilen des Gesamtgewichtes, also in Promille wird der Feingehalt einer Gold-Legierung angegeben. Andere Maße, wie z.B. Lot und Karat waren vor 1880 gebräuchlich. Der Feingehalt kann in Schmuck oder Gerät eingeprägt werden. Durch Gravur eingebrachte Feingehaltsangaben sind unzulässig. In der Regel sind bei der Schmuckherstellung durch Goldschmiede Feingehalte von 585 bis 999 üblich. Bei der Indusriellen Fertigung reicht die Spanne in der regel von 333 bis 750.

 

Silber:

Früher wurde Silber vor allem für die Herstellung von Silbermünzen verwendet, welche als Zahlungsmittel dienten. Bis 1871 waren in Deutschland Silbermünzen, oder auch Taler genannt, das herrschende Zahlungsmittel. Diese Währung war durch Silbervorräte gedeckt. Danach wurde dieser so genannte Silberstandard vom Goldstandard abgelöst. Durch die geringe Reaktivität und die hohe Wertbeständigkeit kamen diese Edelmetalle als Zahlungsmittel in Frage. Heute spielen Silbermünzen lediglich als Gedenk- und Sondermünzen eine Rolle. Des weiteren spielt  Silber neben Gold und Edelsteinen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Schmuckstücken. Auch für erlesene Essbestecke sowie Tafelsilber und kirchliche Geräte wird und wurde Silber seit Jahrhunderten verwendet. Dabei lässt sich Silber mit vielen Metallen legieren. Gold, Kupfer und Palladium gehören zu den am Besten mit Silber legierbaren Edelmetallen. Dabei kennt man die gebräuchlichsten Legierungen von 800, 835, 925 und 935 Silber. Das 925 Silber wird dabei nach der britischen Währung Pfund Sterling Silber als Sterlingsilber bezeichnet. Diese ist die wichtigste Legierung und wird für Schmuck, Korpusware und Essbestecke verwendet. Neusilber ist kein Silber, sondern eine unedle Metalllegierung aus Kupfer, Nickel und Zink, welche optisch Ähnlichkeit mit Silber hat. Für die Herstellung unserer Trauringe in Mokume Gane Technik verwenden wir grundsätzlich 925er Sterlingsilber. Dieses bietet den schönsten Kontrast zu den anderen Edelmetallen. Insbesondere in den weißen Farbtönen ist Silber neben Palladium das schönste und zugleich wichtigste Edelmetall. Gerade diese beiden bilden einen wundervollen Kontrast. Am schönsten zu sehen ist dies an den Mokume Gane Trauringen Iroko.

Platin:

Der britische Forscher Sir William Matthew Flinders Petrie entdeckte 1895 in alt ägyptischem Schmuck kleine Mengen von Platin. Aus diesem Grund muss man davon ausgehen, dass Platin erstmals ungefähr 3000 vor Christus Verwendung fand. Heute wird metallisches Platin praktisch nicht mehr abgebaut. Bergwerke gibt es nur in Südafrika. Bei der Buntmetallerzeugung wie, z.B. Kupfer und Nickel, fallen die Platinmetalle als Nebenprodukt der Nickelraffination an. Man kennt fünf Nebenmetalle in der Platingruppe. Rhodium, Osmium, Iridium, Palladium und Ruthenium. Diese Nebenmetalle sind Platin so ähnlich, dass diese bei der Reingewinnung anfangs große Schwierigkeiten bereiteten. Platin ist ein korrosionsbeständiges, weiches und schmiedbares Edelmetall. Zur Herstellung hochwertiger Trauringe eignet es sich außerdem wegen seiner hohen Anlaufbeständigkeit, Haltbarkeit und seiner Seltenheit. Wir verarbeiten Platin sowohl in z.B. den Mokume Gane Trauringen Seraya, als auch bei unseren Sternzeichen Ringen, wie z.B. dem Sternzeichen Trauring Stier.

Palladium:

1803 von William Hyde Wollaston entdeckt, nannte er es nach dem Asteroiden Pallas. Er fand es in südafrikanischem Platinerz in Proben, die durch auflösen in Königswasser enstanden. Das metallische Palladium sowie palladiumhaltige Legierungen stammen aus dem Ural, Nord- und Südamerika, Äthiopien und Australien. Dort sind diese jedoch ausgebeutet, werden jedoch noch aus Nickel- und Kupfererzen gewonnen. 40% davon stammen aus russischen Lagerstätten.Palladium reagiert, im Gegensatz zu z.B. Silber, nicht mit Sauerstoff, das heißt es läuft nicht an. Wird Palladium kalt verformt, so wie z.B. bei der Herstellung von Mokume Gane Trauringen und Schmuckstücken, steigt seine Festigkeit sowie die Härte sehr schnell an und wird dabei deutlich härter als Platin.Palladium ist viel reaktiver als das verwandte Element Platin, gehört jedoch trotzdem zu den Edelmetallen. Es löst sich in Salpetersäure auf. In Salzsäure mit Luftzutritt löst es sich langsam auf. Palladium ist im Edelmetallcharakter mit dem periodensystemisch benachbarten Silber vergleichbar. So zeigt es sich in vielen Säuren als das edlere Metall. In Salzsäure allerdings als das Unedlere.

Rhodium:

1803 wurde Rhodium von William Hyde Wollaston in einem südamerikanischen Stück Platinerz entdeckt.  Der Name Rhodium wurde von ihm nach dem griechischen rhodeos (rosenrot) ausgewählt, da viele Verbindungen mit Rhodium diese Färbung zeigten. Nachfolgend wurde das neue Metall 1820 als Spitzen von Schreibfedern in einer Rhodium-Zinn Legierung verwendet. Rhodium ist eines der seltensten nicht radioaktiven Metalle in der Erdkruste. Es kommt in Goodnews Bay in Alaska und in Stillwater, Montana vor. Unter anderem kommt es zusammen mit Platin und Gold in deren Erzen vor. Die Rhodiumgewinnung ist wie allgemein die Gewinnung der Platinmetalle extrem aufwendig. Diese lassen sich aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit nur sehr schwer voneinander extrahieren. Neben dem wichtigsten Anwendungsbereich, der Katalysatorherstellung, wird Rhodium in der Schmuckindustrie zur Veredelung von Oberflächen eingesetzt. Hier übernimmt es die Aufgabe eines Anlaufschutzes vor allem bei Silber und Weißgoldlegierungen.

Iridium:

1803 wurde Iridium in London von Smithson Tennant gemeinsam mit Osmium entdeckt. Beide Metalle fanden sich schwarzen Rückständen nach der Auflösung von Rohplatin mittels Königswasser. Seine Farbenvielfalt verlieh Iridium seinen Namen. Aufgrund großer Härte und Spröde kann Iridium nur sehr schwer bearbeitet werden. Metallen, denen es an Härte und Sprödigkeit fehlt, werden oft mit Iridium legiert. Neben Legierungen für den Maschinenbau, Medizin und für Präzisionsmessungen,  wird es auch in Legierungen der Schmuckindustrie verwendet. Schmuckstücke die starken Beanspruchungen ausgesetzt sind werden z.B. in einer Platin-Iridium Legierung hergestellt. (Mechaniken und Federn, Trauringe)

Rotgold:

Rotgold ist eine Goldlegierung, bestehend aus Feingold, Kupfer und gegebenenfalls etwas Silber, um die mechanische Verarbeitbarkeit zu verbessern. Der relativ hohe Kupferanteil, der deutlich über dem des Silbers liegt, ist für die namensgebende „rote“ Färbung und Härte des Materials verantwortlich. Der Farbton ist kupferähnlich. Wundervoll eignet sich das Rotgold als sehr kontrastreiches Material im Verhältnis zu Silber oder Palladium, in der Herstellung hangeschmiedeter Mokume Gane Trauringe. Regional sind bestimmte Goldfarbtönungen beliebt; so akzeptiert der Osten und Süden Europas doch eher die dunkleren und farbstarken rötlicheren Goldlegierungen. Umgangssprachlich wurde Rotgold in der DDR auch als Russengold bezeichnet; teilweise ist in Süddeutschland auch heute noch der Begriff Türkengold gebräuchlich. Anmerkung zum „Russengold“: Dieses Gold hat den ungebräuchlichen Feingehalt von 583 und ist daran sehr gut zu erkennen. Die Färbung ist auch etwas heller als bei heutigem Rotgold.

Weißgold:

Diese fast farblosen Werkstoffe wurden in den Jahren 1912/13 als kostengünstiger und punzierfähiger Platinersatz für Schmuckzwecke in Pforzheim entwickelt und werbewirksam als Weißgold eingeführt. Im frankophonen Sprachraum sind diese Werkstoffe treffender als „or gris“, Graugold bekannt. Ziel war ein gut zu verarbeitendes, anlaufbeständiges Material, in dem farblose Brillanten hervorragend ihre Wirkung zeigen konnten. Bis dato war man auf Silber, das leider nachdunkelt, oder eben Platin und das etwas dunklere und leichtere Palladium angewiesen. Folgerichtig existieren auch vor dieser Zeit keine Schmuckstücke mit Weißgold. Weißgold als Sammelbegriff bezeichnet Goldlegierungen, die durch Beimischung deutlich entfärbender Zusatzmetalle eine weiß-blassgetönte Goldlegierung ergeben. Als Legierungszusätze werden hauptsächlich das Platinnebenmetall Palladium, (früher sehr häufig) Nickel oder bei niedrigen Goldgehalten Silber verwendet. Die Entfärbung des von Natur aus gelben Goldes tritt kontinuierlich ein und setzt eine gewisse Menge des entfärbenden Zusatzes voraus; der Rest, der dann noch bis zum berechneten Gesamtvolumen fehlt, wird oft aus Kupfer/Silber gestellt.

Grüngold:

Grüngold ist eine grünlichgelbe Goldlegierung ohne Kupferzusatz. Die Farbe entsteht durch Annäherung an das Atomverhältnis Gold:Silber 1:1, was im optimalen Fall einem Goldanteil von 646 entspricht, bei dem der deutlichste Grünton auftritt. Da in diesem Falle der Silberanteil schon über 40 % beträgt, ist der Farbton relativ hell. Bis zu einem Drittel des Silbers lässt sich durch Cadmium ersetzen, was den Grünton intensiviert, die günstigen Anlaufeigenschaften und die Schmelztemperatur allerdings reduziert. Die Legierungen sind sehr weich und wenig farbstark. Grüngold wird selten verwendet, üblicherweise z. B. zur Darstellung von Laubblättern oder ähnlichem.

Gelbgold:

Dabei handelt es sich um eine dem Feingold ähnelnde gelbe Goldlegierung aus Feingold mit Silber und Kupfer. Das Verhältnis beeinflusst die Farbe. Mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich auch die Tiefe des Gelbtons sehr schnell. Üblicherweise ist das Verhältnis der dem Gold zugesetzten Metalle untereinander ca. 1:1; die Tönungen und Farbintensität können stufenlos und beliebig gewählt werden. Die Farbe reicht von hellgelb mit deutlichem Silberanteil bis zu gelborange mit dem umgekehrten Verhältnis zum Kupferzusatz. Gelbgold ist durch ihren hohen Erkennungswert weltweit mit Abstand die beliebteste Goldfarbe.

 

Filter schließen
 
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Trauring Platin Sternzeichen Skorpion mit einem kleinen Diamanten für jeden Stern.
Trauring Platin, Palladium, Weißgold mit...
Wunderschön von Hand gravierter Platintrauring mit dem Sternzeichen Skorpion. 13 lupenreine Diamanten der Farbe Top Wesselton mit insgesamt 0,065 Karat werden für die Sterne des Sternzeichens Skorpion ins Platin eingearbeitet. Dieser angenehm zu tragende Platintrauring ist sowohl aussen, als auch an der Innenseite anschmiegsam gewölbt. Außergewöhnlicher Komfort besonders...
ab 979,00 € *
Mokume Gane Trauringe Bubunga in Gelbgold, Palladium und Silber mit Princess Cut Diamant
Trauringe Bubunga | Gelbgold Palladium Silber
Gelbgold 750 | Palladium 500 | Silber 925 | Diamanten sind im Grundpreis nicht enthalten | Bitte im Konfigurator auswählen fugenlose Ringe | Wir schmieden ausschließlich Ringe mit fugenlos umlaufendem Muster. Endlos - gerade bei Trauringen eine wundervolle Symbolik. Mokume durch und durch | Wiesner-Trauringe werden ausschließlich aus vollem Schichtmaterial geschmiedet. Keine...
2.110,00 € *
Mokume Gane Trauringe Seraya in Gelbgold und Platin mit lupenreinen Diamanten
Trauringe Seraya | Platin Gelbgold
Platin 950 | Gelbgold 750 | Diamanten sind im Grundpreis nicht enthalten | Bitte im Konfigurator auswählen fugenlose Ringe | Wir schmieden ausschließlich Ringe mit fugenlos umlaufendem Muster. Endlos - gerade bei Trauringen eine wundervolle Symbolik. Mokume durch und durch | Wiesner-Trauringe werden ausschließlich aus vollem Schichtmaterial geschmiedet. Keine Einrisse und...
5.800,00 € *
Zuletzt angesehen