Perlen

Süßwasser:

Es sind kernlose Süsswasserzuchtperlen die wie der Name schon sagt im Reich der Mitte gezüchtet werden. Die Zucht vollzieht sich in der artverwandten Biwa-Perlmuschel. Die Biwa-Perle war die bekannteste Süsswasserperle, sie wurde im gleichnamigen See in der Nähe von Kyoto gezüchtet. Doch durch die zunehmende Umweltverschmutzung kippte er Mitte der achtziger Jahre um und eine Perlenzucht ist bis heute nicht mehr möglich, so dass Süsswasserperlen heute hauptsächlich aus China kommen. Voraussetzung für die verschiedenartigsten Formen ist, dass in beide Hälften des Mantels der Muschel Fremdgewebeteilchen eingepflanzt werden. Sie bringen manigfaltige, reizvolle zarte Naturfarben, wie weiß-rosé, lachs-orange oder goldbraun bis grau hervor. Ausser den kernlosen Süsswasserzuchtperlen werden auch solche mit Kern gezüchtet, jedoch hauptsächlich Größen über 8 mm Durchmesser.

Akoya:

Perlen sind ein Produkt der Muscheln. Die Muschel reagiert auf den Fremdkörper der zwischen die Muschelschale und Mantel oder in das Innere des Mantels eindringt. Bei Zuchtperlen wird ein Perlmuttkern in die Muschel eingepflanzt. Der Fremdkörper wird allmählich vom Mantel umwachsen und durch die Perlmuttausscheidung baut sich die Muschelschale auf. Nach ca 3 - 4 Jahren hat sich aus dem Mantel dem so genannten Epithel Perlsack gebildet, konzentrisch hat sich die Perlmuttmasse in einer Stärke von 0,8 – 1,2 mm dann um den Fremdkörper gelegt. Es gibt verschiedene Perlarten, die bekanntesten sind die Akoya- Perlen, Keshi-Perlen, China-Perlen oder Südsee-Perlen. Die Akoya - Zuchtperle ist klassische Form der Zuchtperle, die um das Jahr 1900 ihren Ursprung hatte. Die meist runden Perlen finden sich in Farben creme – gold - grünweiß - bis grau. Schwarze, aber meist auch graue Perlen sind gefärbt. Die teuerste Perlfarbe ist weiß-rosé. Die runde Form ist durch das Einoperieren von Perlmuttkugeln praktisch vorgegeben. Akoya - Zuchtperlen werden in Größen bis zu 9 mm Durchmesser gezüchtet, wobei Perlen in der Größe von 9 mm sehr schwierig zu züchten sind und daher sind sie sehr selten und auch entsprechend teuer. Aber nicht nur die Größe allein bestimmen den Wert einer Perle, sondern das Zusammenspiel von Größe, Farbe, Glanz und Dicke des Lüsters.

Südsee:

Sie ist eine der teuersten aller Zuchtperlen, sie entsteht in der silberlippigen Perlauster. Sie wird in Südseegewässern, schwerpunktmäßig an der Nordküste Australiens gezüchtet. Ihre Farbe ist ist meist silbergrau, kann jedoch auch rosé, gold, grau bis dunkel grau -schwarz vorkommen. Sie wird meist in Größen über 10 mm gezüchtet. Aus diesem Grund sind die Preise so hoch, dass sie meist als Einzelperlen verarbeitet werden.

Keshi :

Keshi - Perlen sind kernlose Salzwasserzuchtperlen, die in japanischen Gewässern in der Akoya-Auster und in der Südsee in der silberlippigen Auster entstehen. Die unregelmäßigen, teils bizarren Formen kommen ebenso wie die ihr verwandten Akoya - bzw. Südsee - Perlen in den zarten Naturfarben grau, weiß, rosé und gold vor. Sie sind Zufallsprodukte der Natur, denn wenn die eingepflanzten Perlmuttkerne von der Auster ab und zu ausgestoßen werden und die zurückgebliebenen Teilchen umsponnen werden, sind der Entwicklung von Perlformen vielfältiger Phantasie keine Grenzen gesetzt. 

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Perlen

Süßwasser:

Es sind kernlose Süsswasserzuchtperlen die wie der Name schon sagt im Reich der Mitte gezüchtet werden. Die Zucht vollzieht sich in der artverwandten Biwa-Perlmuschel. Die Biwa-Perle war die bekannteste Süsswasserperle, sie wurde im gleichnamigen See in der Nähe von Kyoto gezüchtet. Doch durch die zunehmende Umweltverschmutzung kippte er Mitte der achtziger Jahre um und eine Perlenzucht ist bis heute nicht mehr möglich, so dass Süsswasserperlen heute hauptsächlich aus China kommen. Voraussetzung für die verschiedenartigsten Formen ist, dass in beide Hälften des Mantels der Muschel Fremdgewebeteilchen eingepflanzt werden. Sie bringen manigfaltige, reizvolle zarte Naturfarben, wie weiß-rosé, lachs-orange oder goldbraun bis grau hervor. Ausser den kernlosen Süsswasserzuchtperlen werden auch solche mit Kern gezüchtet, jedoch hauptsächlich Größen über 8 mm Durchmesser.

Akoya:

Perlen sind ein Produkt der Muscheln. Die Muschel reagiert auf den Fremdkörper der zwischen die Muschelschale und Mantel oder in das Innere des Mantels eindringt. Bei Zuchtperlen wird ein Perlmuttkern in die Muschel eingepflanzt. Der Fremdkörper wird allmählich vom Mantel umwachsen und durch die Perlmuttausscheidung baut sich die Muschelschale auf. Nach ca 3 - 4 Jahren hat sich aus dem Mantel dem so genannten Epithel Perlsack gebildet, konzentrisch hat sich die Perlmuttmasse in einer Stärke von 0,8 – 1,2 mm dann um den Fremdkörper gelegt. Es gibt verschiedene Perlarten, die bekanntesten sind die Akoya- Perlen, Keshi-Perlen, China-Perlen oder Südsee-Perlen. Die Akoya - Zuchtperle ist klassische Form der Zuchtperle, die um das Jahr 1900 ihren Ursprung hatte. Die meist runden Perlen finden sich in Farben creme – gold - grünweiß - bis grau. Schwarze, aber meist auch graue Perlen sind gefärbt. Die teuerste Perlfarbe ist weiß-rosé. Die runde Form ist durch das Einoperieren von Perlmuttkugeln praktisch vorgegeben. Akoya - Zuchtperlen werden in Größen bis zu 9 mm Durchmesser gezüchtet, wobei Perlen in der Größe von 9 mm sehr schwierig zu züchten sind und daher sind sie sehr selten und auch entsprechend teuer. Aber nicht nur die Größe allein bestimmen den Wert einer Perle, sondern das Zusammenspiel von Größe, Farbe, Glanz und Dicke des Lüsters.

Südsee:

Sie ist eine der teuersten aller Zuchtperlen, sie entsteht in der silberlippigen Perlauster. Sie wird in Südseegewässern, schwerpunktmäßig an der Nordküste Australiens gezüchtet. Ihre Farbe ist ist meist silbergrau, kann jedoch auch rosé, gold, grau bis dunkel grau -schwarz vorkommen. Sie wird meist in Größen über 10 mm gezüchtet. Aus diesem Grund sind die Preise so hoch, dass sie meist als Einzelperlen verarbeitet werden.

Keshi :

Keshi - Perlen sind kernlose Salzwasserzuchtperlen, die in japanischen Gewässern in der Akoya-Auster und in der Südsee in der silberlippigen Auster entstehen. Die unregelmäßigen, teils bizarren Formen kommen ebenso wie die ihr verwandten Akoya - bzw. Südsee - Perlen in den zarten Naturfarben grau, weiß, rosé und gold vor. Sie sind Zufallsprodukte der Natur, denn wenn die eingepflanzten Perlmuttkerne von der Auster ab und zu ausgestoßen werden und die zurückgebliebenen Teilchen umsponnen werden, sind der Entwicklung von Perlformen vielfältiger Phantasie keine Grenzen gesetzt. 

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