Schönheit kennt keine Normen

Sie findet sich in Millionen von Facetten in der uns umgebenden Natur. Wenn man nur hin sieht. Bei der Erschaffung von Schönem kann sie vielfältig Inspiration geben. Ob nun intuitiv, oder entsprechend naturgegebener Regeln, wie der Goldene Schnitt, oder die Fibonacci-Reihen. Innerhalb dieser Regelmäßigkeiten, die sich in der Natur zeigen, existieren dennoch kleine und große Abweichungen, die durch die verschiedensten Einflüße zustande kommen. Jedes Blatt eines Baumes ähnelt dem anderen. Erst bei genauem Hinsehen offenbaren sich die Unterschiede. Der Wuchs des Holzes, seine Farbe, sowie seine Härte, sind je nach Baumart wiedererkennbar. 

Dennoch unterscheiden sich die ausgebildeten Muster innerhalb ihrer Art, selbst innerhalb eines Baumes. Während er zu seiner vollen Größe heranwächst wirken eine Vielzahl von Einflüssen auf den Wuchs ein. Es stehen Bäume daneben. Mit ihren Ästen reichen sie herüber. Der Untergrund ist gerade oder schräg, felsig oder humusartig. Das Klima ist standortbedingt warm, kalt, feucht, oder trocken. Unter allen diesen verschiedenen Einflüssen entwickelt er sich und erhält seine einzigartige Gestalt. 

Markus und Michael Wiesner starteten um das Jahr 2000 im elterlichen Unternehmen mit zu wirken. Trauringe spielten bereits damals eine zentrale Rolle im Angebot des 1982 gegründeten Schmuckstudio Wiesner.

Der Trend lag bei Trauringen, in vorwiegend weißen, oder grauen Farben, wie die des Weißgold, oder Platin. Die Formen trendgemäßer Ringe waren meistens kantig, deren Profil flach. "Nach unserem Empfinden eine unpassende Symbolik für die Liebe zweier Menschen." Der Wunsch und die Suche nach einem ganz anderen Trauring-Style war formuliert.  "In einem Fachbeitrag lasen wir 2006 erstmals über die Mokume Gane, und die daraus entstehenden einzigartigen Schmuckstücke und Ringe.

 Wir schauten uns kurz an. In Sekunden war klar, was wir gesucht hatten." Hansruedi Spillmann, autodidaktischer Mokume Gane Goldschmied aus der Schweiz, bot einen Lehrgang zu dieser Schmiedetechnik an.

Die handwerkliche Fertigung mit Walze und Hammer gibt den Mokume Gane Ringen ebenso wie den Schmuckstücken, zudem einen nicht identisch wiederholbaren Charakter, der bei Mokume Gane Trauringen, sowie auch bei Verlobungsringen besonders geschätzt wird. Selbst die Ringe eines einzigen Trauringpaares, aus einem Stück Mokume Gane gefertigt, ähneln sich lediglich, sind aber niemals identisch.

Markus Wiesner, zu dieser Zeit bereits Gold- und Silberschmiedemeister, lernte bei ihm die Grundzüge dieser herausfordernden Schmiedetechnik. Mit großer Begeisterung am Werk, entstanden ganz neuartige, bis dahin nicht gekannte Schmuckstücke und Trauringe mit den verschiedensten Mustern. Von ganz wilden, bis zu sanft und holzartig anmutenden Strukturen. Insbesondere durch die Möglichkeit, Farben, Schichtzahlen und eine Vielzahl von Mustern zu kombinieren, entstehen immer wieder aufs Neue einzigartige Unikate. Ganz individuell werden diese Einflussmöglichkeiten auf die Wünsche und den Geschmack eines jede/n Schmuckträger/in abgestimmt.

 

Bilder Copyright: Michael Wiesner |  Ort: Laajalahti, Finnland 2006

 

 

 

Sie findet sich in Millionen von Facetten in der uns umgebenden Natur. Wenn man nur hin sieht. Bei der Erschaffung von Schönem kann sie vielfältig Inspiration geben. Ob nun intuitiv, oder... read more »
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Schönheit kennt keine Normen

Sie findet sich in Millionen von Facetten in der uns umgebenden Natur. Wenn man nur hin sieht. Bei der Erschaffung von Schönem kann sie vielfältig Inspiration geben. Ob nun intuitiv, oder entsprechend naturgegebener Regeln, wie der Goldene Schnitt, oder die Fibonacci-Reihen. Innerhalb dieser Regelmäßigkeiten, die sich in der Natur zeigen, existieren dennoch kleine und große Abweichungen, die durch die verschiedensten Einflüße zustande kommen. Jedes Blatt eines Baumes ähnelt dem anderen. Erst bei genauem Hinsehen offenbaren sich die Unterschiede. Der Wuchs des Holzes, seine Farbe, sowie seine Härte, sind je nach Baumart wiedererkennbar. 

Dennoch unterscheiden sich die ausgebildeten Muster innerhalb ihrer Art, selbst innerhalb eines Baumes. Während er zu seiner vollen Größe heranwächst wirken eine Vielzahl von Einflüssen auf den Wuchs ein. Es stehen Bäume daneben. Mit ihren Ästen reichen sie herüber. Der Untergrund ist gerade oder schräg, felsig oder humusartig. Das Klima ist standortbedingt warm, kalt, feucht, oder trocken. Unter allen diesen verschiedenen Einflüssen entwickelt er sich und erhält seine einzigartige Gestalt. 

Markus und Michael Wiesner starteten um das Jahr 2000 im elterlichen Unternehmen mit zu wirken. Trauringe spielten bereits damals eine zentrale Rolle im Angebot des 1982 gegründeten Schmuckstudio Wiesner.

Der Trend lag bei Trauringen, in vorwiegend weißen, oder grauen Farben, wie die des Weißgold, oder Platin. Die Formen trendgemäßer Ringe waren meistens kantig, deren Profil flach. "Nach unserem Empfinden eine unpassende Symbolik für die Liebe zweier Menschen." Der Wunsch und die Suche nach einem ganz anderen Trauring-Style war formuliert.  "In einem Fachbeitrag lasen wir 2006 erstmals über die Mokume Gane, und die daraus entstehenden einzigartigen Schmuckstücke und Ringe.

 Wir schauten uns kurz an. In Sekunden war klar, was wir gesucht hatten." Hansruedi Spillmann, autodidaktischer Mokume Gane Goldschmied aus der Schweiz, bot einen Lehrgang zu dieser Schmiedetechnik an.

Die handwerkliche Fertigung mit Walze und Hammer gibt den Mokume Gane Ringen ebenso wie den Schmuckstücken, zudem einen nicht identisch wiederholbaren Charakter, der bei Mokume Gane Trauringen, sowie auch bei Verlobungsringen besonders geschätzt wird. Selbst die Ringe eines einzigen Trauringpaares, aus einem Stück Mokume Gane gefertigt, ähneln sich lediglich, sind aber niemals identisch.

Markus Wiesner, zu dieser Zeit bereits Gold- und Silberschmiedemeister, lernte bei ihm die Grundzüge dieser herausfordernden Schmiedetechnik. Mit großer Begeisterung am Werk, entstanden ganz neuartige, bis dahin nicht gekannte Schmuckstücke und Trauringe mit den verschiedensten Mustern. Von ganz wilden, bis zu sanft und holzartig anmutenden Strukturen. Insbesondere durch die Möglichkeit, Farben, Schichtzahlen und eine Vielzahl von Mustern zu kombinieren, entstehen immer wieder aufs Neue einzigartige Unikate. Ganz individuell werden diese Einflussmöglichkeiten auf die Wünsche und den Geschmack eines jede/n Schmuckträger/in abgestimmt.

 

Bilder Copyright: Michael Wiesner |  Ort: Laajalahti, Finnland 2006

 

 

 

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