Bernstein

Bernstein - Der Edelstein

Bernstein entstand vor bis zu 260 Millionen Jahren aus zähflüssigem Baumharz. Im Laufe der Jahre wurde daraus eine feste Substanz. Der Name Bernstein kommt aus dem niederdeutschen börnen bedeutet brennen, da Bernstein brennt. Bernstein wird sehr selten in der klaren im Handel erhältlichen Qualität gefunden, man erreicht diese Klarheit durch so genanntes „Klarkochen“ in Rübsamenöl. Dadurch werden die eingeschlossenen Flüssigkeiten, Luftblasen und Pflanzenteile ausgeschwemmt und der Stein wird klar. Diese Steine werden meist zu Ketten verarbeitet. Begehrt sind aber auch Bernsteinstücke mit eingeschlossen Insekten oder größeren Pflanzenteilen. Reibt man Bernstein an einem Tuch lädt er sich elektrisch auf und zieht dann Staubteilchen oder auch Papierschnipsel an. Schon in der Antike machte man sich diese Eigenschaft zu Nutze und verwendete ein großes Bernsteinstück als Kleiderbürste. Der weltgrößte Fundort ist im ehemaligen Ostpreußen in der Nähe von Königsberg heute Kaliningrad. Auch auf dem Boden der Ostsee befinden sich große Bernsteinvorkommen. So kann man nach einem starken Sturm bei einem Strandspaziergang, beispielsweise auf der Insel Rügen, sicher den einen oder anderen Bernstein, der durch die aufgewühlte See angespült wurde, finden. Heute verarbeitet man Bernstein meist zu Ketten, Ringen, Anhänger oder Broschen

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