Citrin

Citrin:

Der Citrin erhielt seine Namen durch seine gelbe Farbe, die der Zitrone gleicht. Natürlich gelbe Citrine sind relativ selten. Die meisten im Handel befindlichen Steine sind gebrannte Amethyste. Ab einer Temperatur von ca. 470° C verfärbt sich der Amethyst in ein helles gelb. Bei höheren Temperaturen wird er dann dunkelgelb bis rotbraun. Die gebrannten Citrine haben meist eine Stich ins rötliche, wogegen die natürlichen Citrine überwiegend blaßgelb sind. Häufig werden Citrine als Madeira-, Palmyra-, Rio-Grande- oder Bahiatopas bezeichnet, dies ist aber nicht statthaft, da der Topas eine höherwertiger Stein ist. Dagegen sind Farbbezeichnungen wie Madeira Palmyra zulässig, genauso wie die Bezeichnung Madeira- oder Palmyracitrin. Die schönsten Steine werden zu Anhängern, Ringen und Ohrringen verarbeitet, aus Steinen von weniger guter Qualität werden Steinketten gefertigt. Die Fundorte der naturfarbenen Citrine sind Madagaskar, Brasilien aber auch in den USA.

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