Edelberyll

Edelberyll:

Unter dieser Bezeichnung werden die Farbvarietäten zusammengefasst die nicht als Aquamarin oder Smaragd bezeichnet werden. Die bekanntesten unter ihnen sind der Goldberyll, Heliodor und der Morganit. Goldberyll: Die Farbe bei diesem gelben Beryll schwankt zwischen zitronengelb und goldgelb. Er zeigt selten Einschlüsse. Bei 250°C kann man diesen Stein entfärben. Die wichtigsten Fundort sind Sri Lanka und Südwestafrika. Heliodor: So wird der hellgelbgrüne Beryll bezeichnet. Der Name stammt aus dem griechischen und bedeutet das Geschenk der Sonne. 1910 wurde der Heliodor in Südwestafrika entdeckt, es waren aber schon früher gleichfarbige Steine aus Brasilien bekannt. Morganit: Der Morganit ist ein zartrosafarbener bis violetter Beryll, auch Rosaberyll genannt. Er wurde nach dem Mineraliensammler J. P. Morgan benannt. Steine mit minderer Farbqualität können durch Brennen bei über 400°C verbessert werden. Die Hauptvorkommen liegen in Brasilien, Madagaskar, Südwestafrika und Afghanistan. Die Edelberylle besitzen einen wunderbaren Glasglanz und sind unempfindlich gegen die Haushalt verwendeten Reinigungsmittel. Die häufigste Schliffform ist der Treppenschliff.

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