Koralle

Koralle:

Die Koralle entsteht durch kleine Polypen im Meer. Der Stock ist mit einem breiten Fuß auf dem Meeresboden, auf Felsen oder auf älteren Korallenstöcken angewachsen. Bei bis zu 40 cm Höhe und durchschnittlich 10 kg Gewicht, haben manche Korallenstöcke einen Stammdurchmesser von 6 cm. Die wichtigsten Korallenvorkommen liegen an den Küsten der westlichen Mittelmeerländer. Entsprechend ihrem Hauptvorkommen stammen die Farbbezeichnungen und Qualitätsbezeichnungen aus dem Italienischen. Die bekannteste Farbbezeichnung ist wohl „pelle d'angelo“ - Engelshaut. Diese Koralle ist von einer zartrosa Farbe mit zartrötlichen Flecken uns ist bei der Schmuckverarbeitung sehr beliebt. Da die Koralle sehr weich ist, ist sie empfindlich gegen Hitze und Säure, auch beim Baden oder Duschen sollte Korallenschmuck abgenommen werden. Bevor die Koralle zu Schmuckstücken verarbeitet werden kann, muss sie erst von kohlensaurem Kalk gereinigt werden, mit dem sie meist überzogen ist. Die gereinigten Korallenstöcke werden zersägt, geschliffen und poliert, Bohrungen für Stäbchenketten oder zur Befestigung an Broschen erfolgen ähnlichen wie in der Schmucksteinindustrie. Stärkere Aststücke verarbeitet man hauptsächlich zu Perlen.

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