Rubin

Rubin:

Der Rubin gehört ebenso wie der Saphir zur Korundgruppe. Er ist nach den Diamant mit der Härte 9 nach Mohs der härteste Edelstein. Seine Namen erhielt bedingt durch seine rote Farbe ( lat. Rubens). Sehr begehrt sind die „Taubenblutrubine“, sie haben ein sehr reines Rot mit einem leichten Stich ins Blaue. Seine Rote Farbe verdankt der Rubin einer Beimengung von Chromoxid. Bei Steinen mit minderwertiger Farbqualität werden häufig durch Brennen bessere Farben erzielt. Rubine werden selten ohne Einschlüsse gefunden, dies bedeutet aber keine Qualitätsminderung, sondern den Nachweis seiner Echtheit. Die größten Rubin-Vorkommen findet man in Birma, Thailand, Sri Lanka und Tansania. Gute Qualitäten findet man seit einigen Jahren auch in Kenia. Besonders wertvoll, da sehr selten ist der Rubin an dem eine besondere Lichterscheinung zu sehen ist. Über diesem Stein scheint ein sechsstrahliger Stern aus Lichtlinien zu schweben der beim Bewegen des Steines über diesen hinweg wandert. Dieser undurchsichtige Rubin zeigt eine Erscheinung die als Asterismus bezeichnet wird und durch eingelagerte Rutilnadeln entsteht. Der Sternrubin wird halb rund im Cabochonschliff geschliffen. Der Rubin ist mit der teuerste Edelstein, da große Rubine seltener sind als vergleichbare Diamanten. Einige der berühmtesten Stein sind der Edward-Rubin mit 167 ct , der Reeves-Sternrubin mit 138,7 ct oder der Friedensrubin mit 43 ct, dieser verdankt seinen Namen, der Zeit in der gefunden wurde, am Ende des 1. Weltkriegs 1919. Sehr viele andere Rubine findet man in den Kröningsinsignien oder in Schmuckstücken der Fürstenhäuser.

Tags: Edelstein, Rubin

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