Saphir

Saphir:

Die blaue Variante der Korundgruppe wird Saphir genannt. Er hat ebenso wie der Rubin die die Härte 9 nach Mohs und ist so mit der härteste Stein nach dem Diamant. Sein Name stammt aus dem griechischen. Am beliebtesten sind die Steine die ein leuchtendes samtenes kornblumenblau haben. Es gibt jedoch auch farblose, gelbe, weiße, orange und grünliche Steine. Der orange bis gelbrote Saphir wird Padparadscha genannt, den Weißen Saphir nennt man auch Leukosaphir. Der blaue Saphir erhält seine Farbe durch Eisen und Titan. Trübe und unscheinbare Saphire von bestimmten Fundorten erhalten durch Brennen bei einer Temperatur zwischen 1700 und 1800 ° C leuchtend blaue, beständige Farben. Die wertvollsten Saphire kommen aus dem Kaschmirtal, in Birma, Sri Lanka und Thailand sind heute die wirtschaftlich bedeutendsten Fundorte. Besonders wertvoll, da sehr selten ist der Saphir an dem eine besondere Lichterscheinung zu sehen ist. Über diesem Stein scheint ein sechsstrahliger Stern aus Lichtlinien zu schweben der beim Bewegen des Steines über diesen hinweg wandert. Dieser undurchsichtige Saphir zeigt eine Erscheinung die als Asterismus bezeichnet wird und durch eingelagerte Rutilnadeln entsteht. Der Sternsaphir wird halb rund im Cabochonschliff geschliffen. Große Saphire sind sehr selten, so dass auch diese Steine, wie bei berühmten Diamanten einen Namen erhalten. Der größte geschliffene Sternsaphir ist heute im American Museum of Natural History in New York zu bewundern. Zwei weitere berühmte Saphire befinden sich im Kronschatz des englischen Könighauses. Es handelt sich hierbei um den Stuart-Saphir und den St. Edward's Saphir.

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